DERUSTIT Sprühbeizverfahren

Das DERUSTIT Sprühbeizverfahren ist die ökonomisch
beste Lösung zum Beispiel von großen Objekten aus
rost- und säurebeständigen Stählen,
Nickellegierungen und Sonderwerkstoffen wie
Inconel, Incoloy, Hastelloy etc.

Es wird vor allem dann angewendet, wenn
– kein ausreichend großes Beizbad zur Verfügung
   steht
– die Teile festmontiert sind oder
– Mischfertigungen mit Normalstahl zu behandeln
   sind.

Anwendungsvorteile des Sprühverfahrens
– Beizen von Schweißnähten und Flächen in einem
   Arbeitsgang
– Oberflächenqualität wie beim Tauchverfahren
– ca. 50% Arbeitszeit- und damit
   Lohnkosteneinsparung verglichen mit dem
   Verfahren des Aufstreichens
– geringerer Materialverbrauch als beim Aufstreichen
   mit Pinsel, Besen, Rolle oder Quast
– Innnenbeizung von Großobjekten
– Winkel und Ecken werden sicher erreicht

Die Kosten sind niedrig, das Ergebnis ist überzeugend.
Um dieses Verfahren anzuwenden,
benötigen Sie die sprühbaren DERUSTIT Beizpasten
4021, 4022, oder 5050 und eines
der abgebildeten Niederdrucksprühgeräte.

Lediglich bei stark verfetteten Oberflächen empfiehlt
sich eine vorherige Reinigung mit dem DERUSTIT
Beizenfetter 3023.
Die Einwirkzeiten der Beizpasten betragen im
Normalfall zwischen 30 und 120 Minuten; sie hängen
von der Art und dem Grad der Verzunderung ab.
Eine längere Einwirkzeit ist möglich, ohne daß die
Gefahr der Überbeizung oder des Antrocknens der
Paste besteht.
Besonders ökonomisch ist das Einsprühen am Abend
und das Abspülen am nächsten Morgen.
Das Abspülen erfolgt am vorteilhaftesten mit einem
handelsüblichen Kaltwasser-Hochdruckgerät
(min. 120 bar). Die gebeizten Oberflächen und
Schweißnähte sind danach metallisch blank.

Das DERUSTIT Sprühbeizverfahren läßt sich mit
DERUSTIT Beizpaste AL 15 auch auf Aluminium- und
Titanoberflächen anwenden.